Mit einem Russen auf Drückjagd

Die Drückjagdsaison hat begonnen und viele neue Fotoshootingtermine stehen an. So entschloss ich mich spontan eine Russisch-Europäische Laika auf einer Drückjagd zu begleiten. Noch bevor das Treiben losging, merke man die Aufregung des Hundes. Unruhig trippelte er von einer Pfote auf die andere und konnte es gar nicht abwarten endlich geschnallt zu werden. Dann ging es endlich los. Der Laika blieb nur etwa 10 Minuten in unserer Nähe bis er sich weiter entfernte und wir ihn nach kurzer Zeit laut bellen hörten. Er stellte etwas und wir rannten so schnell es ging in die Richtung, aus der der Laut kam. Am Ort des Geschehens angekommen sahen wir, wie er einen Waschbären im Schilf stellte. Typisch Laika! Ursprünglich zur Pelztierjagd gezüchtet, liegt es ihnen in den Genen auch auf Drückjagden ab und an mal einen "Bären" zu stellen. Ein Schuss ließ den Kleinbären zur Strecke kommen und das Treiben konnte weiter gehen. Leider trafen wir an diesem Tag auf keine Sauen, aber konnten immerhin ein paar Stück Rehwild hochmachen. Dabei jagte der Laikarüde immer im Umkreis von ca. 300 Metern um uns herum und blieb in unserer Nähe. Am Ende des Treibens waren Hundeführer und Hund wohlbehalten zurück. Weitere Bilder finden Sie unter Jagdhunde- Nordische Jagdhunde.